Gaslöschanlagen –
bester Schutz für Personen und Sachwerte

Die Löschwirkung von Inertgasen wird durch eine Verdrängung des Luftsauerstoffes erreicht. Durch die inertgastypische Reaktionsträgheit werden Sachwerte optimal geschützt. Dabei eignet sich Stickstoff als nicht giftiges Gas besonders für den Schutz personenfrequentierter Bereiche, während Argon und Kohlendioxid, die schwerer sind als die Umgebungsluft, den bodennahen Flutungsbereich besonders schnell und gründlich durchsetzen.

Das Löschgas Novec™ 1230 wirkt durch chemisch/physikalisches Eingreifen in den Verbrennungsprozess. Es ist elektrisch nicht leitend und wird gerne zur Sicherung im EDV-Bereich eingesetzt.


Löschmittel mit ausgeglichener Umweltbilanz


Die Löschgase Kohlendioxid/CO2, Stickstoff und Argon bezeichnet man als Inertgase. Sie sind farblos, elektrisch nicht leitend und völlig rückstandsfrei. Sie sind reaktionsträge und gehen mit dem Brandstoff oder anderen Stoffen in der Regel keine chemischen Verbindungen ein. Diese Reingase, die in unserer natürlichen Atmosphäre bereits vorhanden sind, für die Verwendung in Löschanlagen weitestgehend aus unserer Atemluft gewonnen werden, bewirken nach einer Freisetzung keine Beeinträchtigung der Umweltbilanz. Für die Beschaffung haben sie den Vorteil, dass sie herstellerneutral und weltweit gut verfügbar sind.

Das Löschgas Novec™ 1230 ist eine farblose, fast geruchlose Flüssigkeit, die im Molekül Kohlenstoff, Fluor und Sauerstoff enthält und erst beim Austritt an der Löschdüse gasförmig wird. Es ist chemisch gesehen ein flouriertes Keton. Anders als die früher häufig verwendeten Halone zerfällt es innerhalb von 5 Tagen, wenn es der natürlichen UV-Strahlung ausgesetzt ist. Die Löschwirkung beruht auf homogener Inhibition. Diese bewirkt durch Radikalbildung (Zerfall in der Flamme) und Rekombination eine Kettenabbruchreaktion, die eine weitere Verbrennung unmöglich macht. Das Molekül besitzt keine elektrische Leitfähigkeit und es verdampft innerhalb von Minuten. So würde flüssiges Novec™ 1230 zwar in Geräte und Bücher eindringen, jedoch in kürzester Zeit verdampfen, ohne die benetzten Teile zu beschädigen.

Bei Gas-Feuerlöschanlagen erfolgt die Auslösung des Löschvorgangs selbsttätig durch modernste Branderkennungs- und Steuerungssysteme, kann aber auch von Hand eingeleitet werden. Für den Personenschutz setzt der Löschvorgang erst nach Ablauf einer Vorwarnzeit (Räumzeit) ein. Gleichzeitig können dabei eventuell vorhandene Ventilatoren und Klimaanlagen automatisch ausgeschaltet und Lüftungsklappen und Türen geschlossen werden, um das Eindringen von Sauerstoff und das Entweichen von Löschgas zu unterbinden.


Durch projektspezifische Inertgas-Löschanlagenplanung sorgen wir für effiziente und sichere Brandbekämpfung unter Berücksichtigung der erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen und des Personenschutzes.


Brandschutztechnik – Reduzierung der Tropfengröße bei Sprühwasserlöschanlagen

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